Tarife 2018


Kassenpflichtige Leistungen
Pflegerische Leistungen werden im Rahmen der geltenden Tarifverträge mit den Krankenversicherer in der Regel von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) übernommen.
Ausgenommen ist der Selbstbehalt von 10 %, die Jahresfranchise und die Patientenbeteiligung*.
Die Rechnungsstellung erfolgt direkt an die Krankenkasse.

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung bezahlt gemäss Krankpflege-Leistungsverordnung (KLV) folgende Beiträge pro Stunde:
• Grundpflege CHF 54.60
• Untersuchung und Behandlung CHF 65.40
• Abklärung, Beratung, Koordination CHF 79.80
Pro Einsatz werden minimal 10 Minuten in Rechnung gestellt. Anschliessend wird in Einheiten von 5 Minuten abgerechnet.

*Patientenbeteiligung
Gemäss Art. 3 Abs. 1 lit. b des Pflegefinanzierungsgesetzes, gültig ab 1. Januar 2017, leistet die versicherte Person bei ambulant erbrachten Pflegeleistungen die Hälfte des nach Bundesrecht zulässigen Maximums je Tag = CHF 8.00. Die Patientenbeteiligung wird vom Krankenversicherer nicht rückvergütet. Die Patientenbeteiligung darf nicht mit dem Selbstbehalt und Franchise bei der Krankenversicherung verwechselt werden. Die Patientenbeteiligung wird zusätzlich erhoben. Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Altersjahr entfällt die Beitragspflicht.

Nicht-kassenpflichtige Leistungen
Hauswirtschaftliche Dienstleistungen und Betreuungsangebote werden nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) übernommen und werden direkt den Kunden verrechnet. Diese Leistungen bezahlen die Kunden grundsätzlich selber.
Die Krankenkassen bieten jedoch Zusatzversicherungen für diese Leistungen an. Bitte erkundigen Sie sich vorgängig bei ihrer Krankenversicherung wie Sie versichert sind.
Die Spitex erbringt die Leistungen nach der Bedarfsabklärung grundsätzlich immer, unabhängig ob die Krankenkasse die Kosten oder einen Teil der Kosten übernimmt.
Der Tarif für nicht-kassenpflichtige Spitexleistungen beträgt CHF 34.00 pro Stunde.

Unsere Dienstleistungen werden von der öffentlichen Hand in Form von Subventionen unterstützt. Neben den Beiträgen an die erbrachten Dienstleistungen leisten die Gemeinden Beiträge zur Abgeltung
der gemeinwirtschaftlichen Leistungen wie Sicherstellung des Service Public und einer bedarfsgerechtenKoordination und Leistungen als Ausbildungsbetrieb.

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